LINKE stellt sich an die Seite des Antifa-Café

Mit völligem Unverständnis reagiert DIE LINKE im Kreis Pinneberg darauf, dass die Bürgermeisterin von Pinneberg, Urte Steinberg, Antifaschist*innen und ihr AntifaCafe aus dem Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus verdrängen lässt. Damit macht sie sich zur Gehilfin derer, die mit Hass und Hetze die Demokratie in unserem Land bekämpfen. Sie knickt ein vor der Partei, in der laut ihrem Vorsitzenden Gauland der Faschist Björn Höcke die Mitte repräsentiert. 

Am neunten November 1938 begann mit dem Überfall auf Synagogen die Vernichtung des jüdischen Volkes. 

Am ersten  September 1939, also vor achtzig Jahren, überfiel Nazi-Deutschland Polen und der II. Weltkrieg begann. Das Gedenken an die Opfer des Krieges ist immer auch verbunden mit dem Gedenken an die antifaschistischen Widerstandskämpfer.

Das Vorgehen der Bürgermeisterin ist auf diesem Hintergrund eine Verhöhnung der Namensgeber des Jugendzentrums und der Widerstandskämpfer gegen das Naziregime, aber auch ein Schlag ins Gesicht derer, die heute die Demokratie gegen Angriffe von Neonazis verteidigen. 

„Die Bürgermeisterin muss sich persönlich bei den Antifaschisten im Antifa-Café entschuldigen und erklären, dass die jungen Leute unbehelligt weitermachen können“, fordert Klaus-Dieter Brügmann, Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag.

DIE LINKE sagt: „Danke Antifa“ und bietet die vorübergehende Nutzung des Linken Zentrums Bauerweg für das Antifa-Café an.