Israels Völkermord in Gaza und deutsche Staatsräson
Rudolf-Breitscheid-Str. 40 a
22880 Wedel
Dr. Arne Andersen
Historiker aus Hamburg
Der größte Teil der deutschen Öffentlichkeit macht(e) die Hamas für alles verantwortlich. Doch schon UN- Generalsekretär António Guterres verurteilte in einer Stellungnahme von 28. Okober 2023 zwar die Hamas Angriffe, fuhr dann aber fort, die Angriffe hätten »nicht in einem Vakuum stattgefunden«. »Das palästinensische Volk hat 56 Jahre lang unter einer erdrückenden Besatzung gelitten. Es hat mit ansehen müssen, wie sein Land immer mehr von Siedlungen verschlungen und von Gewalt geplagt wurde, wie seine Wirtschaft unterdrückt, seine Menschen vertrieben und seine Häuser zerstört wurden. Ihre Hoffnungen auf eine politische Lösung für ihre Notlage haben sich in Luft aufgelöst.«
Der Konflikt begann nicht erst am 7. Oktober, nicht während der Nazizeit in Deutschland oder 1948, sondern schon viel früher.
Es ist Zeit, sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft Palästinas auseinanderzusetzen. Den mörderischen Angriffen Israels folgt der Internationale Gerichtshof und spricht davon, dass der Vorwurf des Volkmords plausibel sei. Doch die Ziele der israelischen Regierung haben sich nicht geändert. Sie wollen ein Groß-Israel und die Vertreibung der PalästienserInnen.
Diese Kritik an Israel wird von der Koalition im Bundestag als Antisemitismus verurteilt. Die Zurückweisung dieser Kritik wird zur deutschen Staatsraison erklärt.
Eine Veranstaltung der Marxistischen Schule (MASCH – www.masch-wedel.de)
